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Humboldt-Universität zu Berlin - Familienbüro

Finanzielle Unterstützung

Da bedingt durch die Corona-Krise bei vielen Familien finanzielle Engpässe entstehen, hat die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen beschlossen, die Familien in dieser Situation unterstützen sollen.

Anpassungen beim Kinderzuschlag (Notfall-KiZ)

Im Zuge des Sozialschutz-Paketes hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Bei Antragstellung zwischen dem 1.4. bis 30.09.2020 wird anstelle der vergangenen 6 Monate nur das Einkommen des letzten Monats als Berechnungsgrundlage herangezogen. Bereits bestehende Bezüge können auf Antrag neu geprüft werden. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Bundesfamilienministeriums.

 

Anpassungen beim Elterngeld

Neben den bereits beschlossenen Änderungen beim Kinderzuschlag gibt es nun auch Anpassungen bei der Berechnung des Elterngeldes. Diese sollen verhindern, dass Eltern aufgrund der Corona-Krise finanzielle Nachteile beim Elterngeld haben. Die Regelungen gelten - wenn Bundestag und Bundesrat zustimmen - rückwirkend ab 1. März 2020. Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens aber zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes. Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeitarbeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant. Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen. Das Familienportal des Bundesfamilienministeriums veröffentlicht dazu regelmäßig aktuelle Informationen.

 

Anpassungen beim BAföG

Das Sommersemester 2020 wird von den Berliner Universitäten nicht auf die Fachstudienzeit angerechnet. Ob dies die Bezugsdauer des BAföG automatisch verlängert, wird derzeit geprüft. In jedem Fall sind Einzelanträge aufgrund der Einschränkungen durch  Kinderbetreuung möglich und sollen von den Sachbearbeiter*innen wohlwollend behandelt werden.

 

Entschädigungsanspruch für erwerbstätige Sorgeberechtige

Der Anspruch auf Lohnersatz für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, wurde am 20.5. von bislang 6 Wochen auf 10 Wochen je Elternteil bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende verlängert. Er beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls, jedoch höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat. Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass Sorgeberechtigte einen Verdienstausfall erleiden, der allein auf dem Umstand beruht, dass sie infolge der Schließung der Kita oder Schule ihre betreuungsbedürftigen Kinder selbst betreuen und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen können. Kinder sind dann betreuungsbedürftig, wenn sie das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, gibt es keine Altersgrenze. Diese Regelungen gelten auch für geringfügig Beschäftigte. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

Überbrückungshilfe für Studierende

Studierende können ab Anfang Mai bei der KfW ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der KfW. Zudem stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung den im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerken 100 Millionen Euro für deren Notfonds zur Verfügung, als nicht rückzahlbaren Zuschuss für Studierende in besonders akuten Notlagen. Mehr dazu können Sie auf der Webseite des Deutschen Studentenwerks nachlesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Weitere allgemeine Informationen zu der aktuellen Situation finden Sie auf der Webseite der HU