Kuratorium der Humboldt-Universität zu Berlin
Kuratorium der Humboldt-Universität zu Berlin
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Mitglieder des Kuratoriums
Dem Kuratorium gehören neun stimmberechtigte Mitglieder an. Sieben von
ihnen werden vom Akademischen Senat gewählt. Sie dürfen mit Ausnahme des
studentischen Vertreters weder hauptberuflich an der Humboldt-Universität
tätig sein noch der Landesregierung, der Landesverwaltung oder dem
Abgeordnetenhaus angehören.
Gewählte Mitglieder sind derzeit:
- Gerd von Brandenstein Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. sowie Leiter des Berliner Büros der Leitung der Siemens AG
- Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Manfred Erhardt Wissenschaftssenator a.D. sowie Generalsekretär i.R. des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft
- Eva Fuchslocher
- Prof. Dr. Ulf Kadritzke
- Prof. Dr. Dr. h. c. Rolf Emmermann Vorsitzender, Gründungsdirektor und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Helmholtz-Zentrums Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
- Prof. Dr. Christina Weiss Stellvertretende Vorsitzende, Staatsministerin a.D. für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt
- Dr. Christine Hohmann-Dennhardt Mitglied des Vorstands, Integrität und Recht, Daimler AG
Von Amts wegen gehören dem Kuratorium an:
- Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
- Sandra Scheeres Senatorin
für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Mit Rede- und Antragsrecht nehmen an den Kuratoriumssitzungen teil:
- Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart, Vizepräsident der Humboldt-Universität zu Berlin für Studium und Internationales
- Prof. Dr. Peter Frensch, Vizepräsident der Humboldt-Universität zu Berlin für Forschung
- Dr. Marina Frost, Vizepräsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
für Haushalt, Personal und Technik
- Dr. Ursula Fuhrig-Grubert, Zentrale Frauenbeauftragte der
Humboldt-Universität zu Berlin
- Dr. Alexander Steinicke, Vorsitzender des Gesamtpersonalrates der
Humboldt-Universität zu Berlin
Kontakt zur Geschäftsstelle des Kuratoriums
Geboren 1942
Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz (Abschluss als
Diplom-Volkswirt
Assistent an der Ruhr Universität Bochum
1978 bis 1981 Kaufmännischer Geschäftsführer Siemens Venezuela
1972 Eintritt in die Siemens AG, Bereich Nachrichtentechnik
1975 bis 1978 Kaufmännischer Leiter Siemens Ecuador
1981 bis 1988 KWU Erlangen
1988 bis 1994 Kaufmännische Leitung im Bereich Energieverteilung
seit 1994 Leiter des Verbindungsbüros Berlin-Bonn seit 2000 Leiter des
Berliner Büros der Leitung
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Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Manfred ErhardtWissenschaftssenator a.D. Generalsekretär i.R. des Stifterverbander der Deutschen Wissenschaft |
Geboren 1939
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen und an der
Freien Universität Berlin, 1. und 2. Juristische Staatsprüfung,
Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Tübingen
1968 Promotion
Hochschulreferent im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft
Referatsleiter im Kultus- sowie im Wissenschaftsministerium
Baden-Württemberg
Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg
1984 – 1991 Ministerialdirektor und Amtschef des Ministerium für
Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg
1991 – 1996 Senator für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin
1996 – 2004 Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche
Wissenschaft
Honorarprofessor für Öffentliches Recht und Hochschulrecht an der
Universität Tübingen; Vorsitzender des Technologie- und Innovationsrates des
Landes Berlin; Präsident der Deutschen Schillergesellschaft
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Eva Fuchslocher
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Geboren 1977
2003 bis 2009 Mitglied in verschiedenen Gremien an der Humboldt-Universität zu Berlin als Studierendenvertreterin, Kommission für Lehre und Studium, Verfassungskommission, Evaluierungskommssion der Humboldt Graduate School, u.a.
Mitglied in der Projektgruppe Studierbarkeit (Veröffentlichung „Studierbarkeit an der Humboldt-Universität“)
2006 Abschluss des Studiums in Kulturwissenschaft, Europäischer Ethnologie und Soziologie (Magister) an der Humboldt-Universität zu Berlin
Seit 2007 Freiberufliche Mitarbeiterin bei der Ausstellungsagentur exhibeo
Seit Frühjahr 2009 Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung, Arbeit an der Promotion über Religion und Nationenbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin
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Geboren 1943
1968 Diplomabschluss des Soziologiestudiums an der Freien Universität
Berlin
1968-1974 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der FU
und Promotion
1974-1976 industriesoziologische Forschungen am Soziologischen
Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen
seit 1976 Professur für Industrie- und Betriebssoziologie an der
Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin (jetzt Hochschule für Wirtschaft
und Recht (HWR) Berlin)
seit 1976 langjähriges Mitglied im Konzil, Akademischen Senat und
Kuratorium der FHW, Forschungsbeauftragter des Rektors der FHW und
Vorsitzender der Forschungskommission
1986-1991 Vorstandsmitglied der GEW Berlin für den Bereich
Hochschulpolitik
1986-2001 Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung
seit April 2008 Professor i. R. und Beauftragter für das Studium Generale
an der HWR Berlin
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Geboren 1940
Studium der Mineralogie-Kristallographie, Geochemie, Lagerstättenkunde und
Geologie an den Universitäten Braunschweig (TU), Frankfurt und München
(TU)
1965 Diplom (Frankfurt); 1967 Promotion (Karlsruhe)
1967 – 1973 Wissenschaftlicher Assistent, Akademischer Rat und Oberrat TU
Karlsruhe
1973 Habilitation Gesamtgebiet Mineralogie
1974 – 1981 Professur für Geochemie und Lagerstättenkunde an der TU
Karlsruhe
1982 – 2005 Lehrstuhlinhaber für Mineralogie an der Universität Gießen und
Direktor am Institut für Geowissenschaften
1991 Gründungsdirektor des GeoForschungsZentrums Potsdam
1992 – 2007 Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des GFZ
Potsdam
1986 – 1996 Federführender Koordinator des DFG Schwerpunktprogramms
„Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland KTB“ und
Wissenschaftlicher Direktor dieses Großforschungsprojekts
1987 – 1995 Gewählter DFG-Fachgutachter für „Mineralogie und Petrologie“
sowie „Geochemie und Lagerstättenkunde“
1995 – 2000 Mitglied des Wissenschaftsrats-Ausschusses „Blaue Liste“
1996 – 2008 Mitglied der DFG-Senatskommission für Geowissenschaftliche
Gemeinschaftsforschung
1998 – 2001 Mitglied im Direktorium der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren (HGF)
2001 – 2003 Vizepräsident der HGF
2003 – 2007 Koordinator des Forschungsbereichs „Erde und Umwelt“ der
HGF
2000 – 2008 Mitglied im Vorstand des Deutschen Komitees für
Katastrophenvorsorge (DKKV)
2001 – 2003 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
(GDNÄ)
2004 – 2008 Vorsitzender des Kuratoriums der Wissenschaftspressekonferenz
(WPK)
2005 – 2008 Vorsitzender des Lenkungsausschusses des
Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean
Seit 1996 Executive Chairman des International Continental Scientific
Drilling Program ICDP und Gesamtleitung dieses internationalen
Großforschungsprojekts
Seit 1996 Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms „ICDP“
Seit 1997 Präsident der GeoUnion, der Dachorganisation aller
geowissenschaftlichen Fachgesellschaften und großen Forschungseinrichtungen
in Deutschland
Seit 2000 Mitglied des BMBF-Lenkungsausschusses für das
Großforschungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN
Seit 2001 Mitglied des Senatsausschusses „Evaluierung“ der
Leibniz-Gemeinschaft
Seit 2008 Mitglied im Landeshochschulrat Brandenburg
Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften,
Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und
der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Academia
Europaea, Mitglied (seit 2008 im Präsidium) der Deutschen Akademie der
Technikwissenschaften, Großes Verdienstkreuz
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Stellvertretende VorsitzendeProf. Dr. Christina WeissStaatsministerin a.D. für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt |
Geboren 1953
Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik, Italianistik
und Kunstgeschichte
1989-1991 Programmleiterin des Hamburger Literaturhauses
1977-1986 wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Saarbrücken
und Siegen
1987 Redakteurin bei ART, Mitglied u.a. der Jury der „Bestenliste“ des
Südwestrundfunk-Literaturmagazins, Arbeit als freie Literatur- und
Kunstkritikerin
Juni 1991-November 2001 Kultursenatorin der Freien und Hansestadt
Hamburg
1993 – 1997 auch Senatorin für die Gleichstellung
2002 – 2005 Staatsministerin für Kultur und Medien im
Bundeskanzleramt
ab 2006 Publizistin, u.a.
Mitglied im Vorstand der Familien-Stiftung des Suhrkamp Verlages Mitglied
im Vorstand der Freunde der Nationalgalerie e.V. Berlin; Honorarprofessorin
an der Universität des Saarlandes
Dr. Christine Hohmann-Dennhardt
Mitglied des Vorstands der Daimler AG |
Geboren 1950
1973 1. Staatsexamen
1975 2. Staatsexamen
1975 - 1977 Lehrbeauftragte für Sozialrecht an der Universität Hamburg
1977 - 1981 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsrecht der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; Lehrbeauftragte an der Akademie für Arbeit
1979 Promotion an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Thema: Entscheidungsstrukturen im Unternehmen und Arbeitnehmerinteressen: zur Effektivität der Mitbestimmung bei Betriebsänderungen
1981 - 1984 Richterin an den Sozialgerichten Frankfurt am Main, Wiesbaden, und am Landessozialgericht Darmstadt
1984 - 1989 Direktorin des Sozialgerichts Wiesbaden
Lehrauftrag an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt
1988 - 1989 Stellv. Richterl. Mitglied des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen
1989 - 1991 Dezernentin für Soziales, Jugend und Wohnungswesen der Stadt Frankfurt a.M.
1991 - 1995 Hessische Ministerin der Justiz
1995 - 1999 Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst
1999 - 2011 Richterin des Bundesverfassungsgerichts (Erster Senat)
seit 2011 Mitglied des Vorstands, Integrität und Recht, Daimler AG
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Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz
Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin |
geboren 1954
1973 - 1974 Horterzieher an einer Rostocker Oberschule
1974 - 1978 Lehramtsstudium Deutsch/Musik an den Universitäten Greifswald und Halle, Diplom
1981 Promotion an der Martim-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zum Dr. paed. (Hochschulpädagogik)
1981 - 1992 Wiss. Assistent, ab 1985 Oberassistent an der Sektion Erziehungswissenschaften MLU
1989 Habilitation ("Promotion B") an der MLU
1990 Gastprofessor an der Universität Bielefeld (Oberstufen-Kolleg und IZHD)
1991 - 1993 Direktor des Instituts für Pädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaften der MLU
1992 Berufung zum o. Professor für Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Erwachsenenbildung, wissenschaftliche Fort- und Weiterbildung (C4) an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
1993 - 1996 Dekan des Fachbereiches Erziehungswissenschaften
1993 - 2002 Mitglied des Landesschulbeirates Sachsen-Anhalt
1993 - 1996 Mitglied des Direktoriums am Zentrum für Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung der MLU
1994 - 2002 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für
Erziehungswissenschaft (DGfE), 1998 - 2002 Stellvertretender
Vorsitzender
1994 - 1997 Vorsitz der Enquéte-Kommission "Erziehungswissenschaft in
den neuen Bundesländern" der DGfE
1995 - 1997 Mitglied der Enquéte-Kommission "Schule mit Zukunft" des Landtages Sachsen-Anhalt
1995 - 2000 Mitglied des Ausschusses "Blaue Liste" des Wissenschaftsrates
1996 - 2000 Gründungsdirektor des Instituts für Hochschulforschung Wittenberg e. V.
2000 - 2002 Direktor der Frankeschen Stiftungen zu Halle
seit 2005 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchtages (DEKT)
2002 - 2010 Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt
seit 2010 Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
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Sandra Scheeres
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Geboren 1970
1991 Anerkennungsjahr als Erzieherin im "Kinderspielhaus", offene Freizeiteinrichtung des Jugendamtes als Abschluss der Kollegschule mit Abitur und Ausbildung als Staatlich anerkannte Erzieherin
1999 Abschluss als Diplom-Pädagogin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1994 - 1995 Wahlkreismitarbeiterin des Landtagsabgeordneten und Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Herbert Schnoor
1995 - 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin des Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller, im Wahlkreis
2000 - 2003 Projektmanagerin in der Regiestelle des Bundesmodellprogramms: "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" bei der Stiftung SPI
2003 - 2011 Wissenschaftliche Referentin bei der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)
seit 01.12.2011 Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft



